Acrylamid in Gemüsechips?

Seit des aktuellen Testberichts von Stiftung Warentest in aller Munde: Acrylamid. Was ist Acrylamid eigentlich und warum möchte man so etwas ganz bestimmt nicht in seinen Chips vorfinden?

11.9.2017

Acrylamid in Gemüsechips?

Seit des aktuellen Testberichts von Stiftung Warentest in aller Munde: Acrylamid. Was ist Acrylamid eigentlich und warum möchte man so etwas ganz bestimmt nicht in seinen Chips vorfinden?

Gemüsechips sind gar nicht so gesund?

Die Schlagzeilen nach der Veröffentlichung des Berichts von Stiftung Warentest klingen ziemlich unheilvoll und hinterlassen bei dem Thema Gemüsechips einen faden Beigeschmack. Aber wie kann das sein? Im Grunde bestehen Gemüsechips doch aus durch und durch gesunden Grundzutaten. Ist Gemüse also in Wahrheit gar nicht so gesund wie allgemein angenommen und Schadstoffe wie Acrylamid sind schlichtweg unvermeidbar? Die Frage kann man glücklicherweise mit einem ganz klaren Nein beantworten. Aber wo und wie entsteht der besagte Schadstoff Acrylamid?

Wie kommt Acrylamid in Gemüsechips

Um zu veranschaulichen, woher das nachgewiesene Acrylamid in einigen Gemüsechips stammt, müssen wir uns die verschiedenen Herstellungsprozesse einmal genauer ansehen. Vor allem die großen Chipshersteller nutzen Verfahren die besonders schnell und besonders günstig sind. Der springende Punkt bei diesen Verfahren ist die hohe Temperatur, der man die Rohzutaten aussetzt. Genau bei diesen hohen Temperaturen entsteht der Schadstoff Acrylamid aus Zucker- und Eiweißbausteinen. Namentlich handelt es sich bei diesen Herstellungsverfahren zum Beispiel um Grillen, Backen und Frittieren.

Sind Gemüsechips von Heimatgut mit Acrylamid belastet?

Von Beginn an hat sich Heimatgut vor allem eins auf die Fahnen geschrieben: einen durch und durch guten Snack herstellen. Beim Herstellungsverfahren Abstriche zu machen stand für uns daher nie zur Debatte. Unsere Gemüsechips werden aus diesem Grund durch das besonders schonende Dörrverfahren so lecker knusprig. Hierbei wird warme Luft verwendet um die Feuchtigkeit im Kohl so weit zu verringern, bis dieser eine knusprige Konsistenz erlangt.
Für die Zutaten und für den Gesundheitsfaktor ist dies offensichtlich die zu bevorzugende Variante. Aber warum machen es dann nicht alle Hersteller so? Die Antwort ist ganz einfach. Das Lufttrocknen dauert um ein vielfaches länger und ist somit auch um ein vielfaches teurer, als ein kurzes Bad in der Fritteuse.
Wer also auf Gemüsechips zurückgreift, um eine gesunde Alternative zu den herkömmlichen Snacks zu haben, der sollte vor allem darauf achten wie diese hergestellt werden.